Interdisziplinäre Ganzheitliche Schmerztherapie
Ausbildung Interdisziplinäre Schmerztherapie
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Die Ausbildung "Interdisziplinäre Schmerztherapie" wurde für die Kassenabrechnung der Akupunktur entwickelt und orientiert sich an dem Curriculum "Spezielle Schmerztherapie".: HJ:
Die von Anästhesisten und Schmerztherapeuten schwerpunktmäßig eingesetzte interventionelle Schmerztherapie ist auf die für Nicht-Anästhesisten relevanten Aspekte gekürzt. Die vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen sowie auch von Schmerzpatienten und deren Angehörigen geforderten komplementär-medizinischen Methoden wie Akupunktur und schmerztherapeutisch wirksame Naturheilverfahren erhalten somit einen breiteren Raum in der Ausbildung.
Kursbuch
Interdisziplinäre Schmerztherapie
2027
mit allen Detail-Informationen
und dem Anmeldeformular
(pdf-download)
Die Ausbildung umfasst den Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in
- der Erhebung einer standardisierten Schmerzanamnese einschließlich der Auswertung von Fremdbefunden
- der Schmerzanalyse sowie der differentialdiagnostischen Abklärung der Schmerzkrankheit unter Berücksichtigung psychologischer, arbeits- und sozialmedizinischer Gesichtspunkte
- psychosomatische Diagnostik bei chronischen Schmerzpatienten
- der eingehenden Beratung des Patienten und der gemeinsamen Festlegung der Therapieziele
- den invasiven und nichtinvasiven Methoden der Akutschmerztherapie
- dem Einsatz schmerztherapeutischer Verfahren
- Schmerzbewältigungstraining einschließlich Entspannungsverfahren
- der Aufstellung eines inhaltlich und zeitlich gestuften Therapieplanes einschließlich der zur Umsetzung des Therapieplanes erforderlichen interdisziplinären Koordination der Ärzte und sonstigen am Therapieplan zu beteiligenden Personen und Einrichtungen
- der standardisierten Dokumentation des schmerztherapeutischen Behandlungsverlaufes
- medikamentösen Kurzzeit-, Langzeit-, und Dauertherapien sowie in der terminalen Behandlungsphase
Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren sind:
Multimodale Therapie in interdisziplinärer Zusammenarbeit
- Akupunktur
- Stimulationstechniken, z. B. transkutane elektrische Nervenstimulation
- Psychosomatik
- Naturheilverfahren
- spezifische Verfahren der manuellen Diagnostik und physikalischen Therapie
- spezifische Pharmakotherapie
- diagnostische und therapeutische Lokal- und Leitungsanästhesien
Grundlagen
- Entzugsbehandlung bei Medikamentenabhängigkeit (konservatives Vorgehen)
- Denervationsverfahren und/oder augmentative Verfahren, z. B. Neurolyse, zentrale Stimulation (operatives Vorgehen)
- interventionelle Verfahren, z. B. plexus- und rückenmarksnahe Verfahren, Spinal Cord Stimulation und Sympathikusblockaden (konservativ-interventionelles Verfahren)
Die gesamte Ausbildung umfasst 80 Std., die in 2 Blöcken angeboten werden, die üblicherweise von Donnerstag bis Sonntag stattfinden. Es kann mit jedem Kursblock begonnen werden.